Preislisten
Eine Preisliste, die du änderst, ohne sie neu zu drucken
Fast jede Preisliste ist veraltet. Nicht aus Nachlässigkeit — sondern weil eine Änderung bedeutet: Datei öffnen, richtige Zeile suchen, exportieren, und den Aushang neu drucken. Also steht auf dem laminierten Blatt 35 € und am Tresen werden 40 € gesagt, und die Peinlichkeit hat der Kunde.
Das hier ist dasselbe Werkzeug, mit dem Restaurants ihre Speisekarte pflegen — und eine Speisekarte ist nur eine Preisliste in besserem Licht: Kategorien, Positionen, Preise. Friseure, Werkstätten, Hundesalons, Reinigungen, Studios und Verleihe nutzen es genau so, wie es ist. Du änderst am Handy, die Seite ist sofort aktuell, und der gedruckte QR-Code zeigt weiter darauf.
Einmal drucken, beliebig oft ändern
Der QR-Code enthält eine dauerhafte Weiterleitung und nicht die Adresse einer bestimmten Seite. Eine Preiserhöhung ist damit eine Änderung und kein Neudruck — und auch das Umbenennen der Liste oder ein späterer Umzug auf die eigene Domain macht den Aufkleber am Tresen nicht kaputt. Genau dafür veröffentlicht man eine Preisliste, statt sie zu drucken.
Woraus eine Preisliste besteht
- Kategorien — Schneiden & Färben, Inspektion, Halbtags / Ganztags. Gruppiert, wie du es auch sagen würdest.
- Positionen mit Preis und optionaler Beschreibung, damit „Komplettaufbereitung“ erklärt, was drin ist.
- Größen- und Dauer-Varianten an einer Position — ½ Stunde und 1 Stunde, S/M/L — statt vier fast gleicher Zeilen.
- Mehrere Währungen, wenn du auch an Gäste von auswärts verkaufst.
Mit der Liste starten, die du schon hast
Fotografiere den ausgedruckten Aushang oder lade das PDF hoch: Der Text wird als Entwurf mit Preisen eingelesen, den du nur noch korrigierst — meist schneller als Abtippen und deutlich schneller als ein Layout nachzubauen. Wer lieber sauber anfängt, tippt sie ein; eine Vorlage, mit der man kämpft, gibt es nicht, weil sich die Seite selbst setzt.
Für wen das nichts ist
Wenn deine Preise wirklich feststehen und du einmal im Jahr neu druckst, ist ein Blatt Papier billiger und besser. Das hier lohnt sich, wenn Preise sich bewegen — Saisonpreise, Einkaufspreise, eine Leistung, die mitten in der Saison dazukommt — oder wenn Kunden die Liste am Handy sehen sollen, bevor sie am Tresen stehen.
Was es kostet
Eine Preisliste, ein dauerhafter QR-Code und unbegrenzte Änderungen sind kostenlos, ohne Karte. Premium bringt mehrere Listen, eigene Domain, Übersetzungen und Scan-Auswertung — sinnvoll bei mehreren Standorten oder Sprachen, davor nicht.
Häufige Fragen
Steht da überall „Speisekarte“? Ich habe einen Salon.
Deine Liste trägt den Namen, den du vergibst — nenn sie Preisliste, Tarife oder Leistungen; genau das sehen Kundinnen und Kunden oben auf der Seite. Das Produkt kommt von Speisekarten, und im Editor merkt man das an einigen Stellen. Das solltest du vorher wissen.
Gibt es eine Preisliste-Vorlage?
Es gibt keine Datei zum Herunterladen, und das ist der Punkt: Eine Vorlage zum Ausfüllen ist ein Layout, das du danach pflegen musst. Du legst Kategorien und Positionen an, den Rest setzt die Seite fürs Handy — Preise bündig, gut lesbar, dein Name und Logo oben.
Müssen Kunden etwas installieren?
Nein. Scannen öffnet eine normale Webseite im Browser, der ohnehin auf dem Handy ist. Keine App, kein Konto und kein Cookie-Banner, weil die Seite keine Tracking-Cookies setzt.
Kann ich Preise in mehreren Währungen zeigen?
Ja — praktisch überall dort, wo Gäste in einer anderen Währung zahlen. Du legst die Basiswährung fest, weitere können daneben stehen.
Wie schnell ist eine Preisänderung sichtbar?
Etwa eine Minute nach dem Speichern. Es gibt keinen Veröffentlichen-Schritt, an den man denken muss, und keine Datei zum erneuten Hochladen.
Ich drucke meine Preisliste gern. Und jetzt?
Druck sie weiter. Der QR-Code lohnt sich trotzdem: Das gedruckte Blatt ist die Fassung, die veraltet — der Code ist die, die es nicht kann.